Gutes Salz, böses Salz

Wird der Mensch nicht mit Salz versorgt, führt dies zum Tod.

Dennoch ist Salz meist im Zusammenhang mit Blutdruckrisiken oder Krankheiten im Gespräch. Das liegt auch daran, dass Salz vielfach in bedenklichen Dosierungen überall in unserer Nahrung ist. Salz sorgt für die Regulierung des Wasserhaushalts und des Nervensystems. Aber der Geschmacksverstärker Neue Studien relativieren die Gefahren. Eine im Fachblatt “Heart” veröffentlichte Studie von 2012 kommt sogar zu dem Schluss, dass Herzpatienten, die salzarme Kost verordnet bekommen, eine um 95 Prozent höhere Gesamtsterblichkeit haben als solche, die sich normal ernähren. Es gilt also offenbar besser zu differenzieren. So reagieren salzsensible Menschen ganz anders auf Salz als beispielsweise ältere Menschen und Sportler, die einen höheren Salzbedarf haben. Nicht nur das Salz selbst ist in der Diskussion, sondern auch die Stoffe, die Salz beigemischt werden, vor allem Jod, ein lebenswichtiges Spurenelement, das regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden muss. Menschen in Deutschland sind durch Jodmangel bedroht, heißt es nach wie vor. Daher wird Jod prophylaktisch eingesetzt, besonders als Zusatz in Salz. Dabei kann nach diversen Studien zu viel Jod krank machen. 

Die Dokumentation Gutes Salz, böses Salz” stellt die Salzversorgung in Deutschland auf den Prüfstand, hinterfragt herkömmliche Ernährungsweisen und Therapien und diskutiert den Einsatz von Jodsalz sowie aktuelle Studien.

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