Macis {Mazis, Muskatblüte}

© Liz Collet

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Macis (auch Mazis oder Muskatblüte) ist der Name des Samenmantels der Frucht des Muskatnussbaums. Macis ist im Handel getrocknet und auch gemahlen zu bekommen. Wenn Sie Stücke davon in hellen Soßen,  klaren Suppen und feinen Gemüsen verwenden, wird sie nach dem Kochvorgang wieder entfernt.  Gemahlen sollten man Macis nur in kleinen Mengen kaufen, weil das Aroma sich schnell verflüchtigt
In der französischen feinen Küche wurde Macis auch zu Fleisch und Pasteten verwendet, weil man damit einen “feineren” Geschmack erzeugte. Auch Fisch und Meeresfrüchte lassen sich mit gemahlener Muskatblüte würzen.

Man verwendet Macis als Gewürz für Fleischspeisen und einige Wurstsorten – wie etwa im Brät der Weisswurst. Aber auch für Gebäck.

In Spekulatiusgebäck beispielsweise ist Macis zur Weihnachtszeit eine klassische Gewürzzutat. Auch findet man sie als Zutat in manchem Stollenrezept oder für Punsch und Glühwein.

Sie rundet Kartoffelgerichte und den Geschmack ab, passt zu Gemüsesorten wie Brokkoli und Blumenkohl und zu Gerichten mit Reis. Auch in Suppen wie dieser Hummersuppe kann Macis sehr gut verwendet werden, aber auch zu cremigen Saucen, wie Bechamel oder Käsesaucen.

© Liz Collet

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Macis hat wie Muskatnuss einen leicht bitteren, aber milderen Geschmack.
Sie gelangte im 11. Jahrhundert durch Araber nach Europa und wurde ursprünglich fälschlicherweise für die getrocknete Blüte des Muskatnussbaumes gehalten.

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