Waldmeister (Galium odoratum)

Waldmeister © Liz Collet,Waldmeister © Liz Collet, natur, strukturen, pflanze, eis, farbe, grün, kräuter, blätter, formen, mai, parfüm, zutat, likör, aroma, frühling, aromatisch, wildkräuter, limonade, gelee, maiblume, bowle, symbolfarbe, waldmeister, gliedkraut, maikraut, cumarin, gliedegänge, halskräutlein, farbsymbol. hoffnung, berliner weisse, inhaltsstoff, götterspeise , Lebensmittelfotografie, Lebensmittelfotografie Liz Collet, Gastronomie, Gastronomiefotografie, Gastronomiefotografie Liz Collet, Produktfotografie Liz Collet, Natur, Naturfotografie, Naturfotografie Liz Collet, Liz Collet Photography, Liz Collet Fotografie

Waldmeister © Liz Collet

Teutonische Stammeskrieger sollen Waldmeister als Glücksbringer an ihren Helmen getragen haben. Der hohe Cumaringehalt von Waldmeister zeichnet für den ganz eigenen Duft der Pflanze verantwortlich, der ein wenig frischem Heu zu ähneln scheint. Seinetwegen wird die Pflanze auch gern als Duftspender genutzt und ihm verdankt sie auch ihren lateinischen Beinamen odoratum: Er bedeutet nichts anderes alswohlriechend” oder “wohlduftend”.

Als natürlicher Aromastoff raffiniert Waldmeister Kräuterteemischungen und Erfrischungsgetränke und ist im Frühling und in der Bowlenzeit im Mai nicht wegzudenken.

Die Pflanze wächst vor allem in den gemäßigten bis kühlen Gebieten Nord- und Mitteleuropas und Sibiriens.

Die oberirdischen Pflanzenteile, das sog. Waldmeisterkraut, wird auch zu heilenden Anwendungen genutzt. Dazu wird es während oder kurz vor der Blüte geerntet.

Die Volksmedizin nutzt es zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und Venenerkrankungen, als Beruhigungsmittel bei nervösen Unruhezuständen und Schlaflosigkeit sowie gegen nervös bedingte Menstruationsbeschwerden, gegen Migräne und Leibschmerzen, Leberstauung, Gelbsucht und Hämorrhoiden. 

Das im Waldmeister enthaltene Cumarin wirkt entzündungshemmend und krampflösend, lässt Ödeme abschwellen und regt den Lymphfluss an. Wegen des relativ geringen Cumaringehalts des Waldmeisters ist seine therapeutische Wirksamkeit jedoch nicht sicher. Weil die Waldmeisterpflanze schwach giftig ist, kann zudem ein übermäßiger Genuss zu Kopfschmerzen führen. 

Bitte beachten Sie, dass die Artikel dieses Posts keinen ärztlichen oder gesundheitlichen Rat darstellen und niemals fachlichen Rat – zum Beispiel durch einen Arzt – ersetzen können oder wollen.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s