Schwarzkümmel, Nigella {Nigella sativa}

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Schwarzkümmel und Meersalz © Liz Collet

Echter Schwarzkümmel {Nigella sativa}, der seiner immunstärkenden Wirkung wegen als Heilpflanze eingesetzt wird, findet besonders gern Verwendung auf Fladenbrot und vielen orientalischen Speisen als Gewürz. Besonders intensiv schmeckt Schwarzkümmel geröstet.

Mit der Jungfer im Grünen {Nigella damascena}

ist er zwar verwandt, aber nicht identisch, wenngleich das immer wieder in Blogs und manchen Beiträgen zu lesen ist.

Auch unter dem Namen Zwiebelsamen ist Nigella sativa, also Schwarzkümmel namentlich bekannt oder als Fennel flower, Onion seed im Englischen, Cheveux de Vénus, Nigelle, Poivrette im Französischen. Botanisch ist es aber weder mit Kümmel noch mit Zwiebeln verwandt. Es handelt sich um den schwarzen und dreikantigen Samen von Ranunculaceae, Hahnenfuß­gewächse also.

Mit Schwarzkümmel erstmals in Berührung in beiderlei Sinne kam ich während meiner Referendarzeit – in Form von (Ägyptischem) Schwarz­kümmel­öl als Natur­heilmittel in Kapsel- und flüssiger Form, auf das eine Studienfreundin schwor. Was man davon halten kann, sei hier und von mir nicht beurteilt.  Die Stiftung Warentest hat sich in DIESEM Beitrag mit dem Thema befasst.

Als Gewürz selbst entdeckte ich es erst lange Zeit danach.Und als solches schätze ich Schwarzkümmel sehr.

Ich mag ihn am allerliebsten für meine “Schwarzkümmelknusperchen” oder für Fladenbrote. Dazu wird es zusammen mit Meersalz und ggf. weiteren Gewürzen oder auch Kräutern gemörsert, damit es sein Aroma entfaltet.

Das Mörsern empfiehlt sich auch, wenn man es beispielsweise in Suppe oder an Salat oder zu Kartoffeln verwenden will.

Die Schwarzkümmelknusperchen sind ganz kinderleicht und schnell zubereitet, der Teig wird ausgerollt, hauchdünn und mit einem Teigrad  z.B. in Rauten oder Streifen geschnitten und gebacken. Ich liebe dieses Gebäck als Zutat, welche nicht nur zur Prime Crime Time der Woche gut passt: Krimiknusperlies. Mal mit Schwarzkümmel, mal mit anderen Gewürzen oder kombiniert.

Als würzige Strudel-Knusperchen schmecken Sie mit den Koriandersamen oder Kümmel nicht nur zu Frischkäse und Käseplatte, Salami oder Schinken, sondern schon pur wunderbar.

Für das Rezept:

  • Man nehme 1 Tasse Mehl, 1/2 Tasse lauwarmes Wasser, Prise Salz und gebe einen kleinen Schuss Öl hinzu.
  • Zu einem glatten Teig verarbeiten, dann zugedeckt oder in Folie gewickelt mindestens halbe Stunde, besser eine Stunde ruhen lassen und dann hauchdünn ausrollen.
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit zerlassener Butter bepinseln und mit einer Gewürzmischung bestreuen.
  • Diesmal habe ich etwas Schwarzkümmel mit Meersalz, sowie einer Prise Cayenne im Mörser zerrieben und darüber gestreut. Sehr gut schmeckt auch eine Fingerspitze Thymian darunter oder Rosmarin oder etwas Abrieb einer unbehandelten Zitrone oder Orange.
  • Wer mag, kann auch in die zerlassene Butter etwas Knoblauch geben und darin schwenken, bevor sie auf den Teig gepinselt wird.
  • Man kann den Teig so backen und anschliessend in Stücke brechen oder vor dem Backen mit einem Teigrad in Streifen, Rauten oder andere Formen ausradeln.
  • Sehr gut schmeckt das würzige Gebäck zu Salat, (cremigen oder klaren) Suppen, Antipasti oder einfach zu Wein oder einem Aperitif Ihrer Wahl. Je nachdem eignet sich dazu dann auch, vor dem Backen ein wenig Käse über den Teig zu raspeln oder hobeln, wie zB Parmiggiano oder würziger Bergkäse, beide wie auch andere Käsesorten kann man natürlich ebenso einfach zu diesem knusprigen Knabbergebäck servieren.

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