Hagebutten – Augen auf für das neue Erntejahr beim Spaziergang

© Liz Collet

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Kapuzinerkresse: Blatt, Blütenblatt und bald kapern Sie auch die Samen

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Kapuzinerkresse an Panzanella© Liz Collet

Kapuzinerkresse gehört zu den essbaren Blüten und Pflanzen, die bei mir liebend gern nicht nur in Balkonkästen und Kräutertöpfen des Kräutergartens gepflanzt werden, sondern regelmässig sehr gern in Rezepten landen.

Sie wurde übrigens zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gekürt. Auch um geschützt zu werden, aber eben gerade nicht, um sie uns vorzuenthalten. Auch nicht auf dem Speiseplan. Der “Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde” an der Universität Würzburg hat die “Tropaeolum majus” zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gewählt. Der Grund: Die in der Kapuzinerkresse enthaltenen Senföle können die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen. Daher wird die Pflanze, die auch reich an Vitamin C ist, seit Jahrzehnten zur Behandlung von Infekten eingesetzt.

Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Im siebzehnten Jahrhundert kam die Kapuzinerkresse nach Europa, wo sie anfangs wegen ihres Aussehens angepflanzt wurde, bis man ihre heilkräftige Wirkung entdeckte. Diese liegt an den Glykosiden in Samen, Blüten und Blättern, die sich beim Zerkleinern in ätherische Öle aufspalten, welche antibiotische Wirkung besitzen.

Auf Grund dieser Wirkung wurde die Kapuzinerkresse schon bald in Klostergärten als Heilpflanze kultiviert.

Der Verzehr von Kapuzinerkresse wird insbesondere bei Erkältungen empfohlen, wenn Hals und Rachen angegriffen sind. Bei Schnupfen, Bronchitis und Grippe soll es laut diversen Naturheilinfos hilfreich sein, sich öfter einen schönen Salat zuzubereiten.

Allerdings nehme ich – wenn ich denn überhaupt mal Grippe bekomme, was seit zig Jahren ebensowenig wie Erkältungen der Fall ist – meine Grippe klassisch im Winter. Dann aber glänzt in meiner Kräuterlaube die Kapuzinerkresse saisonal durch Abwesenheit und wäre ungeachtet etwaiger Naturheilbedürfnisse meinerseits nicht zu eis- und schneekalten Füsschen zu bewegen bzw dort festzuhalten und zum Wachsen oder gar Blühen zu motivieren. Wenn Sie jemanden kennen, der also Erfahrung damit hat, ob Salat bei Grippe hilft, lassen Sie es mich bitte wissen.

Übrigens wird Kapuzinerkresse – und vielleicht ergibt sich da bei dem einen oder anderen ja eher als mit der Grippe-Salat-Therapie eine Testgelegenheit ? – eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Im Spanischen soll sie deshalb dem Vernehmen nach auch “Blume der Liebe” genannt werden.  Spanisch-Kenner bitte an die Mikrofone, ob das zutrifft – ich konnte nämlich nur die Bezeichnung “fleur de la sangre” finden und die übersetze ich mit meinen allerdings nur rudimentären Spanischkenntnissen mit “Blume des Blutes” . Was man in verschiedener Weise interpretieren kann, Form der einzelnen Blätter wie Tropfen, blutrote Farbe der Blüten oder tropfenförmiger Zeichnung auf einigen von ihnen oder im übertragenen Sinne. Wie viel Wirkung sich jedoch den Inhaltsstoffen verdankt und wie viel der Fantasie oder einem romantischen Ambiente und dem gemeinsamen Verspeisen der leuchtenden Blüten? Starten Sie doch einfach einen Selbstversuch mit einem ins Auge gefasstem und ins Herz geschlossenem Exemplar.

Sie können Sie allemal fast mit “Stumpf und Stiel” geniessen, soll heissen: Blüten, Blätter und sogar die Samenkapseln. Letztere jedenfalls dann, wenn Sie nicht alle Blüten vorher weggenascht haben. Dann nämlich können Sie aus diesen Samenkapseln sog. “falsche Kapern” zubereiten, im Übrigen auch aus den Knospen der Kapuzinerkresse.

Letztere eignen sich ebenso als falsche Kapern wie die Knospen von Löwenzahnblüten und Bärlauch, deren Saison nun aber bereits hinter uns liegt.

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Vor uns aber dafür – jede Jahreszeit und jeder Monat des Gartenjahres hat seine Schätzchen für Küche und Genuss – nun die Kapuzinerkresse.

Heute habe ich Blätter und Blüten für diesen Panzanella With Radishes and Nasturtium Blossoms {Italienischer Brotsalat mit Radieschen-Vinaigrette und Kapuzinerkresse} verwendet. Dabei wurden in der Vinaigrette die fein geschnittenen Blätter der Kapuzinerkresse verwendet, die Blüten dekorativ garniert – und natürlich mitschnabuliert. Sie haben einen etwas weniger scharf-würzigen Geschmack als die Blätter, aber sind ebenfalls sehr aromatisch. Blätter und Blüten eignen sich daher auch gut als Zutat für Blüten- und Kräuterbutter, Kräuter- oder Blütentopfenrezepte, die beide grossartig zu Kurzgebratenem und Gegrilltem, zu Kartoffeln, Gemüse und natürlich zu Brot schmecken. Eine sehr erfrischende leichte Variante ist auch, Kapuzinerkresseblüten mit einer Füllung wie bei Zucchiniblüten zu servieren, zB aus Frischkäse mit etwas Zitronensaft glattgerührt und mit feinen Gurken-, Radieschen- oder Schinkenwürfeln vermischt.

Demnächst dann ein Rezept mit Samenkapseln zu den einzulegenden “falschen Kapern”

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 Kapuzinerkresse an Panzanella © Liz Collet

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Schnittknoblauch

Schnittknoblauch © Liz Collet

Schnittknoblauch © Liz Collet

Manche Pflanzen aus dem Kräutergarten sind allein schon zum Anschauen ein Genuss. Schnittknoblauch beispielsweise gehört dazu. Wenn er blüht, ähneln seine zarten Sterne denen des Bärlauchs. Schnittknoblauch, Allium tuberosum wird auch als Chinesischer Schnittlauch oder Knoblauch-Schnittlauch bezeichnet und gehört zur Gattung Lauch.
Sein äußeres Erscheinungsbild erinnert an Schnittlauch, wobei seine etwa 30 cm langen Blätter mit 1,5 bis 8 mm deutlich breiter sind als die des Schnittlauchs.
In Geschmack und Aroma ähnelt er wiederum dem herkömmlichen Knoblauch, mit dem wesentlichen Unterschied, dass Schnittknoblauch milder ist und nicht diesen unangenehmen Knoblauchgeruch hinterlässt.

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Bildquelle und Nutzungsrechte:  Schnittknoblauch © Liz Collet (Bei Interesse an Nutzungsrechten bitte für Details nachfragen)